Spendenaufruf


In den letzten Monaten hat sich durch die Corona-Krise in unserem monastischen Leben viel geändert. Wir bedauern sehr, dass wir in unserem Haus derzeit keine Kurse anbieten dürfen und daher leider keine Freund*innen zu Besuch kommen. Der Verlust der direkten und persönlichen Kontakte zu unseren Gästen ist schmerzhaft. Hinzu kommen die finanziellen Belastungen, denn die Kursgebühren sind ein wesentlicher Bestandteil des finanziellen Fundaments unseres Hauses.


GEMÜSE-GARTEN
Thay lehrt uns, dass jedes Blatt zwei untrennbar miteinander verwobene Seiten hat. Diese Erkenntnis erfahren wir jeden Tag aufs Neue. Als Nonnen und Mönche haben wir uns verpflichtet, ein einfaches Leben zu führen. In der aktuellen Lage haben wir nach Möglichkeiten gesucht, noch sparsamer zu leben. Daraus ist für uns, die Monastics, eine Quelle der Gesundheit und der Freude entstanden:
Mehr als je zuvor pflanzen wir unser eigenes Gemüse an und genießen es, sie in köstliche, vegane Mahlzeiten für unsere Gemeinschaft zu verwandeln. Das achtsame Gärtnern ist ein beglückendes Element unserer Praxis, für das wir tiefen Dank empfinden.

Gemüsegarten (Gemüsegarten)

MASKEN NÄHEN

Jetzt in dieser Zeit ohne Kursbesucher im Haus und mit sehr wenigen direkten Kontakten nach draußen ist unser monastisches Zusammenleben in unserer kleinen Gemeinschaft intensiver als zuvor – es ist wie ein monastisches Retreat. Die veränderten Lebensbedingungen bringen neben unvermeidbaren Herausforderungen auch neue Formen der Freude mit sich, u.a. die Freude der Großzügigkeit und des Schenkens in Form des Masken-Nähens. Die Schwestern haben schon immer gerne handwerklich gearbeitet und das Nähen an der Nähmaschine, das wir nun als gemeinsame Achtsamkeitspraxis leben, bereitet uns große Freude. Es ist schön, mit unseren eigenen Händen etwas herzustellen, das anderen Menschen unmittelbar hilft, gesund zu bleiben. Wenn wir an der Maschine sitzen, stellen wir uns immer vor, wie wir mit den Früchten unserer Arbeit das Leben zahlreicher Menschen schützen. 

Maske 1 Maske 3 (Monastics beim Nähen)

Gesichtsmaske 13

Wir alle, die ganze monastische Gemeinschaft im EIAB, freut sich, unsere selbst genähten Masken an Menschen zu verschenken, die uns darum bitten. Wenn auch Sie Masken benötigen, schreiben Sie uns bitte unter: eiabspende@gmail.com. Wir schicken Ihnen gerne unsere einfachen selbstgenähten Mund- und Nasenschutzmasken zu.

 

ONLINE-TEAM

OnlineTeam (Das EIAB Online-Team)

 

Der Lockdown in der aktuellen Krise hat uns, die Monastics im DVD-Team, vor vielfältige neue Aufgaben gestellt. Wir mussten lernen, das Kursangebot des EIAB und die Dharma-Vorträge auf eine sichere und geschützte Weise online zu stellen.

Das war nicht immer einfach und wir freuen uns, dass so viele Freund*innen des EIAB am Online-Retreat und an unseren sonntäglichen Online-Tagen der Achtsamkeit teilnehmen.

Auch wenn dies für unser Team viele zusätzliche Arbeitsstunden bedeutet, sind wir froh, auf diese Weise die Verbindung zwischen unserer klösterlichen Gemeinschaft und unseren Freund*innen draußen aufrechterhalten zu können. Wir danken allen herzlich für Ihre Geduld, wenn die Online-Technologie uns mal wieder einen Streich spielt – auch das ist uns Teil unserer gemeinsamen Achtsamkeitspraxis!

 

ONLINE DHARMA-VORTRÄGE HALTEN

Auch für uns hat sich durch Corona das Leben in vielerlei Hinsicht geändert. Einen Aspekt davon möchten wir mit Euch teilen: unsere Erfahrungen, Dharma-Vorträge online zu halten. Wir halten seit vielen Jahren Dharma-Vorträge im In- und Ausland, aber immer vor Menschen, die mit uns im gleichen Raum sind. Der dabei vorhandene direkte Kontakt zu unseren Zuhörerinnen ist nun stark eingeschränkt – wir sprechen vor einer kleinen ausschließlich monastischen Zuhörerschaft in eine Kamera.

Phap Xa  (Thay Phap Xa – Online-Vortrag)

 Sr. Doan Nghiem (Sr. Doan Nghiem - Online Vortrag)

Song Nghiem  (Sr. Song Nghiem - Online Vortrag)

 

Phung Nghiem  (Sr. Phung Nghiem - Online Vortrag)

 

Das fühlt sich manchmal sehr anders an und uns fehlt der direkte Bezug zwischen uns und unseren Zuhörer*innen. Wir hoffen, dass es uns in unseren Vorträgen dennoch gelingt, tiefe Einsichten und lebenspraktische Hinweise für die aktuelle Krisenzeit zu geben.

Wir danken allen, die uns mitteilen, wie wichtig die Online-Vorträge für sie sind. Viele FreundInnen vertiefen mit ihrer Hilfe ihre Verbundenheit mit Thay und dem EIAB und nutzen die Inhalte, um ihren herausfordernden Lebensalltag besser zu bewältigen. An dieser Stelle danken wir unseren Brüdern und Schwestern, die sich um die technischen Aspekte kümmern. Wir danken unserer monastischen Gemeinschaft, die in diesen herausfordernden Zeiten eine bewundernswerte Kraft entwickelt und unseren Laien-Freund*innen, die uns ermutigen und unterstützen.

 

BERATUNG PER TELEFON UND IM GESCHÜTZTEN ZOOM-RAUM

In der vierten Achtsamkeitsübung heißt es: „Ich bin entschlossen, liebevolles Sprechen und mitfühlendes Zuhören zu üben, um Leiden zu lindern…“ Daher ist in unserem monastischen Leben die persönliche Begegnung mit FreundInnen des EIAB, das tiefe Zuhören und Mitfühlen, wenn sie uns von ihren Problemen und ihrem Leid berichten, zu einem wichtigen Teil unserer Praxis als Nonne bzw. Mönch geworden.

 

Corona hat uns aber völlig unvorbereitet ein Stück weit auseinandergerissen und es brauchte eine Zeit, bis wir in der Lage waren, den direkten persönlichen Kontakt durch neue Formen (Telefonberatungen und Zoom-Raum) zu ersetzen. Ähnlich wie bei den Online-Dharmavorträgen erleben wir nach anfänglichen Irritationen, dass auch diese Weise der Kommunikation ihre eigenen Qualitäten in sich trägt. Zwar fehlt uns bei den Telefonberatungen der An-Blick unseres Gegenübers, und auch der visuelle Kontakt über den PC-Monitor ist eingeschränkt, aber wir lernen immer mehr, der Stimm-Qualität unseres Gesprächspartners mehr und mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Auf diese Weise entwickelt sich auch im elektronisch gestützten Kontakt die Möglichkeit zu heilsamen und bereichernden Begegnungen, für die wir dankbar sind.

THAY PHAP AN - GESCHÄFTSFÜHRER DES EIAB

Als Mönch und Dharmalehrer ist mein ganzes Bestreben darauf ausgerichtet, die heilsamen Lehren des Buddhas und von Thay in die Welt zu bringen. In meiner Funktion als Geschäftsführer des EIAB muss ich mich jedoch um die weltlichen Dinge kümmern, um den Aufbau des EIAB und seinen Fortbestand zu ermöglichen.

Phap An 1  (Thay Phap An)

Die durch die Corona-Krise notwendige langfristige Unterbrechung der Kurse im Institut stellt uns aktuell vor sehr große Aufgaben. Unserer bisherigen Einnahmen, die wir aus den Kursgebühren unserer Besucher*innen erwirtschaften, sind nun von März bis einschließlich Juli ersatzlos entfallen, während ein Großteil unserer unvermeidbaren Ausgaben für das Gebäude (Steuern, Betriebskosten, Reparaturen, Versicherungen….) sowie der Lebensunterhalt für die monastische Gemeinschaft unvermindert weiterlaufen. Durch den Ausbau unseres Gemüseanbaus und einen sparsameren Lebenswandel haben wir die Ausgaben für den Lebensunterhalt unserer spirituellen Gemeinschaft erheblich senken können – die Ausgaben für die Gebäude können wir leider nicht senken.

EIAB 06 

EIAB 12

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Daher wenden wir uns heute mit der eindringlichen Bitte an Sie, das EIAB mit Ihrer großzügigen Spende zu unterstützen, damit wir unsere spirituelle Arbeit für das Wohl aller Lebewesen fortsetzen können. Großzügigkeit – das bedingungslose Geben – ist die erste der sechs transzendenten Tugenden (Paramitas), die der Buddhismus lehrt. So wie wir uns als monastische Gemeinschaft bemühen, bedingungslos die Lehre zum Wohle aller Menschen weiterzugeben, so bitten wir Sie, uns im Rahmen Ihrer persönlichen Möglichkeiten großzügig zu unterstützen. Jede Spende ist ein Zeichen unserer Verbundenheit, für das wir Ihnen von Herzen danken!

Das EIAB ist ein – sich im Bau befindlicher – Traum. Bitte helfen Sie uns, diesen Traum des Friedens, der Freude und der Heilung für unsere Familien, unsere Gemeinschaften und der Welt zu verwirklichen.

Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, teilen Sie uns bitte Ihre Postanschrift unter EIABspende@gmail.com mit. Wir werden Ihnen am Ende dieses Jahres bzw. Anfang 2021 eine steuerlich absetzbare Spendenquittung zusenden.

Mögen die Buddhas und Bodhisattwas Sie und Ihre Familie beschützen und segnen.

Mögen Sie Ihren Weg einer Bodhisattva kraftvoll und mit Zuversicht fortsetzen.

 

In großer Dankbarkeit, Liebe und Respekt,

 

Thay Phap An und die Schwestern und Brüder des EIAB

 

(EIAB) European Institute of Applied Buddhism

Europäisches Institut für Angewandten Buddhismus, 

Schaumburgweg 3, 51545 Waldbröl

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